Am 5. März 1991 erregte ein seltsames Verbrechen die Gemüter der halben Welt. Der Direktionspräsident und Aufsichtsratsdelegierte eines weltweit tätigen Konzernsstreckte in N., wo er sich gerade geschäftlich aufhielt, auf offener Straße einen ihm völlig unbekannten Jugendlichen ohne ersichtliches Motiv nieder. Der Mann ließ sich daraufhin widerstandslos festnehmen. Auch während der Untersuchungshaft soll er über Wochen einsilbig, ja fast apathisch geblieben sein. Fotos allerdings, die anlässlich des Begräbnisses seines Opfers gemacht wurden, zeigten den – eigenartigerweise anwesenden – Tatverdächtigen in der für ihn üblichen Pose des weltläufigen Managers; er schien nicht nur unbeeindruckt, sondern ließ sich überdies ein Verhalten zuschulden kommen, welches vielleicht einer Cocktailparty gut angestanden hätte, bei einer Trauerfeier aber, zart ausgedrückt, reichlich geschmacklos wirkte...   PDF herunterladen